LASEK (Laser-ephiteliale-Keratomileusis)
Bei der LASEK-Methode wird die oberste Schutzschicht der Hornhaut (Epithel) nach kurzer Einwirkung von Alkohol vorsichtig als Lamelle zurückgeschoben.
Wie bei allen Lasereingriffen zur Korrektur der Fehlsichtigkeit genügen ein paar Augentropfen vor dem Eingriff, um das Auge zu betäuben.
Die Präparation der Lamelle findet somit nicht direkt in der Hornhaut (LASIK, Femto-LASIK), sondern auf der Hornhaut statt. Auf dem freigelegten Hornhautgewebe erfolgt die Laserbehandlung mit dem Excimer-Laser je nach Höhe der Korrektur. Die Fehlsichtigkeit ist binnen weniger Sekunden korrigiert.
Animation der LASEK-Methode
Ihre Eignung (z.B. Indikationsbereich) und die optimale Methode sind abhängig von Ihren individuellen Voruntersuchungsergebnissen und werden zwischen Ihnen und dem Augenarzt besprochen.
Ein hochkomplexes Blickverfolgungssystem (Eye-Tracking-System) stellt während der Laserbehandlung (bis zu 1000-mal pro Sekunde) sicher, dass der Laserstrahl nur auf dem exakt berechneten Punkt der Hornhaut und an keinem anderen Ort auftrifft.
Anschließend wird die Epithel-Lamelle wieder aufgelegt und ggf. mit einer Verbandslinse abgedeckt. Innerhalb von wenigen Tagen wachsen die neuen Epithelzellen nach.





